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Sonderausstellung im Museum für bergmännische Volkskunst

Weihnachtsausstellung „Der Pflaumentoffel“ – Zur Entstehungsgeschichte einer bekannten Weihnachtsfigur

01.12.2018 – 27.01.2019

 

 

 

 

 

Pflauemntoffel

 

 

 

 

 

Zahlreich waren die Bezeichnungen für den leckeren Pflaumentoffel. So konnte er Schornsteinfeger, Feuerrüpel, Pflaumenrüpel oder Pflaumenfeuerrüpel heißen.

Einer der bedeutendsten Maler der Romantik war der Norddeutsche Philip Otto Runge (1777-1810), der zwischen 1801 und 1803 in Dresden verweilte. Zu Weihnachten sah er erstmals einen Pflaumentoffel, den er als ein "Männchen aus Backpflaumen und Rosinen" beschrieb. Acht Jahre danach berichtete der spätere Dresdner Arzt und Maler Wilhelm von Kügelgen (1802-1867) in seinen "Jugenderinnerungen eines alten Mannes", dass er auf dem Striezelmarkt "Schornsteinfeger von gebackenen Pflaumen" sah. Diese wurden zu diesem Zeitpunkt noch von Erwachsenen verkauft. Beide o. gen. Persönlichkeiten geben keine Beschreibung des Aussehens der Weihnachtsfigur. Überliefert ist auch keine Abbildung zu einem der ersten Dresdner Pflaumentoffel. Die Bedeutung des Pflaumentoffels als eine süße Leckerei stieg erst seit der Biedermeierzeit und so wurde er ein Objekt vor allem des kindlichen Interesses.

Seit der Biedermeierzeit sind Gemälde überliefert. Zum einen das von einem unbekannten Wiener Maler 1835 oder 1840 ausgeführte Werk, welches den Gabentisch eines Knaben mit einem Zwetschgenmännla zeigt. Zum anderen das Gemälde "Dresdner Striezelmarkt um 1840" von Lucas Arnold aus dem Jahre 1842. Letzteres ist damit die älteste bildliche Darstellung eines Dresdner Pflaumentoffels. Nun setzte eine umfangreiche bildliche und literarische Überlieferung ein. Der wohl berühmteste und volkstümlichste Maler, Grafiker und Illustrator jener Zeit war Ludwig Richter (1803-1884), der den Holzschnitt "Vom Christmarkte in Dresden" anfertigte. In Süddeutschland gab es ebensolche Weihnachtsfiguren in unterschiedlicher Bezeichnung und Ausführung, die aus Dörrobst und anderen Zutaten gefertigt worden sind. So sind die Zwetschgenmanderl für München überliefert, der bayrische „Tannzapfmann“ mit dem Zwetschgen-Niklas, der Zwetschgen-Niklasin und dem Rauchfangkehrer Zwetschgenbein. Für Franken stehen das Zwetschgermännla, der Zwetschgermoh und das Zwetschgerweibla. In neuer Zeit entstanden auch Zwetschgermännla-Paare. Auf den Nikolomärkten in Österreich findet man die traditionellen Zwetschkenkrampusse, die auch als Gebildbrote oder als Schokoladenkrampusse verkauft werden. In Bad Reichenhall befindet sich der Zwetschkenkrampus in einem „Nikologarten“. Was das ist, können Sie in der Weihnachtsausstellung sehen. Zahlreiche Gedichte und Abbildungen zur Entstehungsgeschichte des weihnachtlichen Brauchtums jener Regionen veranschaulichen dies.

 

 

 

 

 

Pflauemntoffel

 

 

 

 

 

Veranstaltungen zur Weihnachtsausstellung:

Während der Weihnachtsausstellung werden ein Bastelsatz des originalen „Dresdner Pflaumentoffels“ und das Kinderbuch „Wie der Dresdner Pflaumentoffel eine Frau suchte“ zum Verkauf angeboten. Das 36-seitige Buch enthält zahlreiche Illustrationen von Marie Schulz-Sturm. Der Preis beträgt 9,95 EUR.           

Als beliebtes Motiv ist der Pflaumentoffel auch als Linolschnitt von Kindern selbst anzufertigen. Entweder ihr schneidet ihn in eine Linolschnittplatte oder ihr druckt nach einer Vorlage den Pflaumentoffel in schwarz bzw. in anderen Farben. Natürlich ist auch der Druck anderer weihnachtlicher Motive möglich. Ebenso kann man einen originalen Dresdner Pflaumentoffel für 3,50 EUR basteln. Am 27. und 28.12 von 13 bis 16 Uhr könnt ihr drucken und basteln.

bis 31.12.2018 - Präsentation: „Historische Bergaufzüge“

Im Foyer des Museums befindet sich eine Präsentation von Bergaufzügen und Reliefs zum Altbergbau. Gerd Oechsner und Armin Tschisgale (1937-2016) gestalteten den Bergaufzug während des Saturnusfestes anlässlich der Hochzeitsfeierlichkeiten von Kurprinz Friedrich August und der Tochter des österreichischen Kaisers Maria Josepha im Plauenschen Grund bei Dresden am 26. September 1719 nach. Von den Figuren sind Figuren zu sehen. 

Armin Tschisgale nahm sich des Themas und der Wiedergabe des Schneeberger Bergmusikkorps an. Die gedrechselten und farbig gefassten Figuren entstanden 2013. Von einigen Bergaufzügen sind die Namen der Schnitzer und Drechsler nicht erhalten geblieben. Die Figuren sind aus Masse, Holz, Pappmache und manches Zubehörteil aus Metall und Stoff. Unvergessen bleiben die typischen Bergleute und Bergaufzüge, die durch die Hände des in Seiffen lebenden Karl Müller (1879-1958) entstanden sind.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sonderausstellung im Siebenschlehener Pochwerk

Der Bergbau im Brander Revier südlich von Freiberg

02.04.2018 - 31.10.2018

 

Weitere Infos und Bilder unter [Sonderausstellung Pochwerk]

 

 

 

 

 

 

 

 

Einen Überblick zu den bereits durchgeführten Ausstellungen und weitere Informationen erhalten Sie unter der Rubrik [Archiv].

 

 

 

 

 

 

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